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Femme Digitale - face your fears

Femme Digitale & face your fears

in Kolumne by

Femme Fatale – Femme Digitale & face your fears

So wie wir sind …

Ist das nicht herrlich? Wir stehen morgens absolut frisch und fröhlich auf, denn wir sind frei.

Die Haare liegen 1 A. Die Haut, ein Traum. Die Fitness, ach, das machen wir noch vor dem Frühstück, die 500 Sit ups sind doch wohl schnell gemacht. Duschen, Körpercremung, den Astralkörper in  einen Designerfummel hüllen. Gottchen, sind wir toll und so frei.

Frei durch und für unser Business. Was haben wir nicht alles auf die Beine gestellt?

Technik? Pas de problème! Word Press, kein Thema. Facebook, Twitter, Xing, Onlinebusiness. Mit Links! Echt jetzt?

Also ich kann ja manches Mal rechts von links nicht unterscheiden.

Femme Digitale - face your fears

Flugs fahren wir die drei Kleinchen in die Kita und zur Schule und nun nehmen wir Platz im sonnendurchfluteten Loft am Edelstahl Schreibtisch und hauen mal eben unsere digitalen Produkte in die Welt, nebenbei checken wir noch schnell die Umsätze, die über Nacht durch Affiliates auf unser Konto gespült wurden und müssen dringendst noch einen Termin mit unserem Finanzcoach machen, denn so viel Geld will gut angelegt sein.

Diese Unabhängigkeit! 

Unfassbar geil. Unanständig unabhängig wie wir sind, posten wir noch schnell ein Foto des Sportwagenherstellers, damit die Welt sieht, wie toll wir sind.

Hausarbeit wie Fensterputzen und Teppich saugen, Wäsche aufhängen und Klo putzen, das wird man bei uns nicht sehen. Lieber schnell noch ein Post über die neuen High Heels hochladen und jetzt kann es losgehen. Das pure, pralle grenz geniale Leben als Solopreneurin.

Die Leichtigkeit des Seins lässt uns fröhlich pfeifen, klar, das können wir auch. Genausogut wie Live-Videos streamen und Podcasts aufnehmen, Bücher schreiben und Hangouts halten. Wir sind es doch, die neue Generation Femme – Digitale. Alles ist super, hyper, giga und sensationell. Wie schnell wird da aus dem Gassigang mit Bello ein Abenteuer am frühen Morgen, natürlich sind wir Hundi davongejoggt und haben dabei noch schnell ein Selfie gemacht. Wo ist das Problem?

Ja hier:

Ich bin das Problem.

Du vielleicht auch?

Denn wie oft habe ich gehört: „wer glaubst Du, dass Du bist?“

Lerne was Anständiges, damit Du eine Anstellung bekommst. Nein, mir hat wahrlich niemand gesagt, ich dürfte berufen sein, Bloggerin zu sein oder ein Business aufbauen. Niemand hat mir Unterricht gegeben in Sachen Selbstdarstellung und maximal guter Wirkung. Mir wurde beigebracht nur zu reden, wenn ich gefragt werde. Überhaupt war ich immer zu vorlaut, zu schnell, zu raumeinnehmend.

Ich lernte, dass es falsch ist, Wünsche zu äußern. Kinder, die was wollen… wurde zu, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und daraus wurde, passe Dich an, weich nicht ab vom vorgegebenen Weg. Füge Dich nahtlos in die Gesellschaft ein, falle nicht auf, schon gar nicht unangenehm.

Und dann kam Viva, dann kam Facebook, dann kamen die Handys und wer war gefragt?

Genau, die Lauten, die Verrückten, die Ausgeflippten, die Durchgeknallten.

Was nun?

Frauen wollten wie Männer sein, Männer sollten weiblicher sein, Kinder sollten antiautoritär erzogen werden. Berufe waren für alle da. Weibchen wurden Handwerker, Männer wurden Nail-Designer. Kinder waren nicht frech, sondern maximal kreativ.

Nur eines war immer noch nicht erlaubt! Sich selbst wichtig nehmen. In sich selbst zu investieren wurde egoistisch geschimpft.

Und jetzt, meine Lieben bricht endlich unsere Ära an!!

Wir dürfen es. Dürfen alles, alles haben, alles sein. Können vieles, beinah alles.

Und was machen wir Dummchen?

Verstecken uns hinter unseren Erfolgen. Werten unsere Supernoten des Abis ab, empfinden Komplimente als peinlich. Stellen unser Licht weit unter den Scheffel. Schließlich wollen wir doch nicht selbstherrlich und größenwahnsinnig rüberkommen.

Mädels, lasst das sein!

Wir können, wir dürfen, wir sollen, wir müssen es tun.

Wer soll es denn für uns machen? Es sind kaum noch Männer da, die uns auf Händen tragen und haben sie es einmal gemacht, haben sie direkt „Rücken“. Die Eltern? Nein, das können sie nicht, haben sie uns doch jahrelang – nach bestem Wissen und Gewissen-eingeimpft, wie wir sein müssen, damit wir Gesellschaftskonform werden. Nein, nein, das müssen wir schon selbst erledigen.

Erfinde Dich neu

Du weißt nicht wie?

Gut, dann kommen hier meine Rezepte:

  • Verstecke Dich nicht hinter Deinem Business, sprich nicht von WIR, wenn Du ein Einzelunternehmer also Solopreneur bist. Sag nicht: „ wir bieten Dir ein Rückgaberecht, wenn Du allein agierst.
  • Warte nicht länger auf die Erlaubnis, Dich oder Deine Idee weiter zu entwickeln, verantworte das selbst, sonst bist Du wieder nicht frei.
  • Triff Deine Entscheidungen im Vertrauen auf Dich selbst. Wem sonst magst Du vertrauen? Du kennst Dich und Deine Fähigkeiten und Fertigkeiten sehr gut. Wenn nicht, frage andere, was sie an Dir lieben. Mach ein Partyspiel daraus: Jeder sucht 10 Begriffe für den anderen, die ihn mit einem Wort umschreiben. Zack, haste Deine Stärkeliste zusammen.

Du wartest, bis alles richtig ist?

Das ist blöd, denn das wird es nie sein, NIE.

Komm, sei ehrlich, Du traust Dich einfach noch nicht raus. Gut, Du hast Recht. Du wirst angegriffen werden, es wird Leute geben, die das, was Du machst, grottig finden. Na und?

Haben sie was Besseres zu bieten? Haben sie Dir geholfen zu wachsen? Oder kritisieren sie nur, was Du bisher zustande gebracht hast. Ja, das ist einfach. Was zählt, ist die Idee und die hattest Du und sonst niemand. Ich glaube, dass selbst ein Ferrari Testarossa noch zu verbessern ist. Klar, ich habe das Ding auch nicht geplant, nicht entwickelt, hatte nicht die Idee dazu, sehe das fertige Werk und stelle fest, hm, die Türgriffe gingen hübscher. Das ist einfach und daran solltest Du immer denken.

Wer sagt Dir was, was hat dieser Mensch bereits geleistet? Ist er ein Maßstab für Dich?

Und falls doch, frage Dich, warum er das ist? Dann hast Du ein Puzzleteil zu Deinem Innersten gefunden.

Du wartest auf Hilfe von außen?

Schade, dieser Jemand, auf den Du hier wartest, hat grad mit sich selbst zu tun und postet die Femme Digitale Bilder gerade auf allen Plattformen dieser Welt.

Lass Dich von dem Glanz nicht bestäuben, polier Dich selbst auf.

Nur Du bist wie Du, zeig Dich doch mal genau so.

Was passiert denn, wenn Du Dich früh morgens ungekämmt und ungeschminkt zeigst?

Was sehen wir dann? Etwa einen Menschen, so einen richtigen, pur, rein, ehrlich? Prima.

Das wollen wir sehen!

Sei die Marke!

Verstecke Dich nicht hinter ihr. Zeige uns, dass Du sie lebst, dass Du die Marke bist.

Erzähl uns von Deinen Mißgeschicken, von Deinen Mißerfolgen, dann glauben wir Dir auch, wenn Du Erfolg hast. Sag uns, wie Du das gemacht hast. Wir wollen Dir Vertrauen schenken, schenke Du uns Deine Ehrlichkeit. Auf Deinem Blog, in Deinen Posts, in den Videos und Podcasts.

Die Zeiten sind vorbei, in denen Produkte einzigartig sind, sie sind alle austauschbar und überall zu haben. Nur Du, Du allein kannst die Marke sein.

Kaufst Du ein Produkt weil es innovativ, sensitiv oder von guter Qualität ist? Nein, das tust Du nicht. Du kaufst es, weil Du jemanden kennst, der es trägt, isst oder hat und Du denjenigen bewunderst. Genau  so geht es uns mit Dir. Wir wollen Dich. Wir möchten ein Produkt von Dir. Weil Du es bist. Weil Du dahinter steckst und wir Dich kennen.

Deine tiefsten Geheimnisse

Müssen wir nicht kennen. Wirklich nicht. Aber Dein Spirit soll drin sein. Du darfst Deine Persönlichkeit in Deiner Außenwirkung erkennen lassen.

Was kann denn im schlimmsten Fall passieren? Genau. Nichts.

Okay, Du hast Angst zu scheitern. Was aber ist dieses Scheitern? Doch nur, dass es diesmal nicht geklappt hat. Mach es neu. Erfinde Dich neu, erfinde Dein Business neu.

Zieh Deine Lehren aus dem Scheitern und mache dies zu Deinem Business. Menschen werden Dich auslachen, ja! Kann passieren, aber diese Spezies findet immer einen Grund über andere zu lachen, ist auch einfacher, als über sich selbst nachzudenken. Und es ist auch witziger, wenn wir die Torte nicht selbst ins Gesicht kriegen.

Das Du Fehler gemacht hast, nennt man Wachstum!

Nimm die Fähigkeiten, die Du daraus erlernt hast und zeig es der Welt! Das ist das Erfolgsgeheimnis. Verabschiede Dich von den Lachern, schaue auf die, die Dich ernst nehmen, das sind Deine Mentoren. Du kannst nicht leicht sein, mit Beton an den Füßen – weg damit. Das ist kein Verlust. Es kommen immer die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt in Dein Leben. Und wenn jetzt der Zeitpunkt ist, etwas Neues zu tun, kommen auch neue Menschen und es werden die richtigen sein. Entweder sie lehren Dich etwas oder sie bereichern Dich. Nimm es an.

Und jetzt geh raus

So wie Du bist, mit den Ergebnissen, die Du bis jetzt hast.

Sag doch einfach, dass das momentan der Stand der Dinge ist.

Besser werden kannst Du immer. Wer soll Dich abhalten? Das kannst nur Du selbst.

Weil Du anderen glaubst und nicht Dir. Wie aber sollen wir dann Dir vertrauen? Wir möchen Dich unperfekt und so, wie Du jetzt bist, mit dem, was Du jetzt hast.

Lass uns mit Dir wachsen. Dann werden wir ein Teil von Dir und Du ein Teil von uns.

Ja, ich will

Und hier gilt:

Wo ein Wille ist, ist tatsächlich ein Weg, Dein Weg. Geh ihn mit uns, nimm uns mit.

Also, runter mit der Schminke, wer bist Du? Du bist genervt, poste es. Zornig, sag es. Glücklich, nur, weil Deine Katze Dich liebt. Teile es mit uns. Poste Bilder aus Deinem Leben. Fotolia ist genial, aber es ist nicht DEIN Foto.

Anti-Halloween

Mach mal Halloween rückwärts und nimm die Maske ab.

Quovadix Mindset-Ninja Elke Dola
Quovadix Mindset-Ninja Elke Dola

Elke Dola – Mindset-Ninja für Körpersprache, Kommunikation und Ausstrahlung; geprüfte, psychologische Beraterin, Coach & Wirksamkeitstrainerin.

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(DAPR); Inhaberin der Onlineakademie Akademiedigital; Texterin für Homepages, Firmenphilosophien, Kolumnen und Bewerbungen; Nougatesserin und Motorradfahrerin, Freigeist und Klartextsprecherin.

 

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