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Liebe deine Arbeit - Das Buch von Katharina Pavlustyk

Schreiben als Berufung

in Journalito by

Schreiben als Berufung? Noch vor einem Jahr hatte ich absolut keine Ahnung was ich machen sollte. Ich war planlos, antriebslos, mutlos. Das Schreiben war zu jener Zeit mein Rettungsanker. Das es aber auch meine Berufung ist und ich in diesem Jahr mein erstes Buch veröffentlichen würde, das hätte ich im November 2015 nicht zu träumen gewagt.

Vor einem Jahr habe ich einen sicheren Job aufgegeben. Ich war PR-Redakteurin bei einer Kommunikationsagentur in Düsseldorf und die Arbeit an sich war super. Ich durfte für große deutsche Konzerne schreiben, Texte für namhafte Unternehmen bearbeiten. Meine Kollegen haben mich herzlich aufgenommen und schätzten meine Arbeit.

Ich aber fühlte mich gefangen. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit meinem Vorgesetzten, irgendwann im Sommer 2015, dem ich sagte, dass ich mich gefangen fühle. Und das war absolut wahr. Es ging mir nicht gut damit, jeden Morgen ins Büro zu fahren. Dann kreativ zu sein, wann es von mir verlangt wurde. Dann Pause zu machen, wenn alle Pause machten.

Vielleicht habe ich alles zu schwarz gesehen. Vielleicht wäre meine Geschichte mit einer anderen – mit einer positiveren – Einstellung anders ausgegangen. Doch ich fühlte mich unzufrieden und machte auch noch einen Fehler, an dem ich einige Wochen zu knabbern hatte.

Ich wusste, dass ich dort, wo ich war, nicht richtig war. Dass ich etwas anderes machen wollte. Ich hatte nur keine Ahnung – was. Trotzdem kündigte ich meinen Job. Ich tauschte die feste Stelle ein gegen das Ungewisse, das Unsichere.

Rückblickend betrachtet: eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Weil ich heute nicht dort stehen würde, wo ich stehe und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keine Autorin wäre. Ich würde nicht die Erfüllung spüren, die in mir ist, und das Schreiben als Berufung wohl nicht leben.

Vor einem Jahr hatte ich keinen Plan, wohin es gehen sollte. Ich fing an, für eine Lokalzeitung in Düsseldorf zu schreiben. Doch zurück in den Journalismus, in dem ich etwa zehn Jahre gearbeitet hatte? Irgendwie war das noch nicht alles.

Es waren dann andere Menschen, die mich motiviert haben, mein erstes Buch zu schreiben. Menschen, die Hilfe brauchten.

Seit Sommer 2015 blogge ich auf www.journalito.com und schreibe über Menschen, die ihr (berufliches) Glück gefunden haben. Kurz nachdem ich aus meinem Job raus war, bekam ich Mails von Blog Lesern, die meine Interviewpartner bewunderten und wissen wollten, wie auch sie ihrem Hamsterrad entkommen. Wie sie glücklich werden und herausfinden, was sie gern machen, was ihre Berufung ist.

Die Idee für mein Buch „Liebe deine Arbeit“ war geboren. Und alle dazu nötigen Schritte folgten ganz automatisch, obwohl ich vom Buch Schreiben und -veröffentlichen keinen blassen Schimmer hatte.

Ich kontaktierte interessante Interviewpartner – Experten im Bereich der Berufungsfindung – und führte Gespräche mit ihnen. Ich schrieb die einzelnen Kapitel mit den Tipps und Übungen der Trainer, Coaches und Berater. Beauftragte eine Designerin mit der Gestaltung des Buchcovers und eine Lektorin. Zuletzt las ich selbst mehrfach die Texte, weil ich Fehler in Büchern nicht mag…

In Gesprächen sagte ich manchmal, dass mein Buch entsteht, ohne dass ich viel tun muss. Ich bin einfach alle nötigen Schritte gegangen. Alles ist glatt gelaufen, Probleme haben sich gelöst. Und ich habe festgestellt, dass ich meine Arbeit nicht mehr als Arbeit empfinde. Das Schreiben ist für mich keine Arbeit, es ist wunderschön. Es erfüllt mich mit Freude, Texte auf diese Welt zu bringen, die anderen Menschen Mut machen, sie inspirieren oder berühren.
Dafür wurde ich geboren. Das ist mein Weg. Schreiben als Berufung.

Seit Ende November ist mein Buch „Liebe deine Arbeit – 18 Experten zeigen Wege zur Berufung“

Link: als Paperback und E-Book erhältlich. Und ich kann das Gefühl gar nicht wiedergeben, das ich hatte, als ich es bei Amazon gesehen habe. MEIN Buch bei Amazon! Wow!

Aktuell schreibe ich ein zweites Buch zu Ende, in dem es um das Thema Glück geht. Und ich starte ein neues Schreibprojekt, ein Buch zum Thema Selbstliebe. 2017 werde ich ganz viel schreiben – als Journalistin, als Autorin, als freiberufliche PR-Redakteurin. All das und noch mehr bin ich – und all das wüsste ich nicht, hätte ich die Sicherheit nicht aufgegeben. Hätte ich nicht losgelassen und mich auf den Weg gemacht, mein Glück und meine Berufung zu finden.

Was ich dir mit meiner Geschichte zeigen will, ist: Auch du hast Talente, die in dir schlummern. Auch du hast Potenzial und kannst Großes erschaffen, wenn du das willst. Auch du kannst eine Erfolgsgeschichte schreiben. Deine Erfolgsgeschichte.

Vertraue auf deine Stärken und darauf, dass alles gut ist.

Dass alles gut bleiben wird. Halte Ausschau nach dem Glück in deinem Leben – und dein Leben wird reich. Verwirkliche deine Träume, mache dich auf zu neuen Ufern, verändere etwas, wenn du unzufrieden bist. Mache. Fange an.

Du weißt nie, wo du in einem Jahr sein wirst. Ich verspreche dir aber: Wenn du deinem Herzen folgst, passieren großartige Dinge.

Katharina Pavlustyk
Katharina Pavlustyk Journalito

Freie Autorin, Bloggerin und Redakteurin im Online-Magazin. Mit einem Klick landest Du auf >>JOURNALITO<<

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