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Fake it till you make it – ein Plädoyer fürs Anfangen und Tun

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Fake it till you make it – so etwas in der Art habe ich vor kurzem bei einem Workshop zum Thema Glück gehört. Also: Täusche etwas vor, bis es Realität wird. Mach einfach, fang an, beweg dich in eine Richtung, in der du dich siehst. Diesen Ansatz fand ich deshalb so spannend, weil wir oft genau das Gegenteil tun: Wir planen Ewigkeiten ein Projekt, das wir doch nicht umsetzen. Wir suhlen uns in Selbstmitleid, statt uns zu vergegenwärtigen, wie viel Freude und Glück und Schönes wir bereits in unserem Leben haben.

Du erschaffst deine Wirklichkeit

Es ist alles eine Frage der Perspektive. Unser Gehirn kann nicht zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unterscheiden. Wenn wir Sorgen vor der Zukunft haben, bekommt das Gehirn lediglich die Botschaft „Sorgen und Angst“. Dies hat mit dem unbewussten Teil des Gehirns zu tun, dem retikulären Kortex. Er erfasst ständig Informationen, die für ein bestimmtes Ziel, das unser Denken bestimmt, wichtig sind. Ein Beispiel: Du möchtest dir ein Auto kaufen, einen Mercedes SLK. Plötzlich siehst du auf der Straße ständig dieses Modell. Grund dafür ist, dass dein Gehirn Meldung macht, sobald dein Ziel auf dem Radar auftaucht. Und es kann noch mehr: Wenn es ein Ziel gibt, das dir wirklich wichtig ist und das du von Herzen gern erreichen willst, sucht der unbewusste Teil deines Gehirns nach Möglichkeiten, damit dieser Wunsch Wirklichkeit wird.

Das funktioniert natürlich auch umgekehrt: Wenn du dir sagst, dass dir doch eh nichts gelingt, dann erschafft du dir selbst eine Wirklichkeit, die zu dieser Überzeugung passt. Wenn du der Meinung bist, dass alle Menschen gegen dich sind, dann wirst du Situationen und Menschen in dein Leben „ziehen“, die dir genau das bestätigen.

Folge deinem Herzen

Du bist der Herr (oder die Herrin) deiner Gedanken. Du kannst in Untätigkeit verharren und alles so belassen wie es ist, oder aber dem Ruf deines Herzens folgen und das tun, was dich erfüllt. So wie Vitalij Engbrecht, der einfach nur Musik machen will.  Tim Chimoy, der ein ortsunabhängiges Business aufgebaut hat und davon spricht, wie wichtig es ist, Ziele zu formulieren und Ingrid Bartels, die über ihre eigene Erkrankung zu ihrer Berufung gefunden hat.

Sie alle haben zu einem Zeitpunkt entschieden zu handeln. Sie hatten eine Vision oder überhaupt keine konkreten Pläne. Und doch haben sie angefangen. Sie haben mehr und mehr das in ihr Leben geholt, was sie erfreut, was sie glücklich macht. Die Folge davon: noch mehr Freude, noch mehr Glück.

Wie wäre es also, wenn auch du den Wartesaal deines Lebens verlässt und das tust, was du gern tust? Wie ist für dich die Vorstellung, ein freies und erfüllendes Leben zu führen? Was hängt damit zusammen? Fake it till you make it. Mach einfach. Vergiss all die Ausreden, die dich bisher von deinem Ziel abgehalten haben, und beginne. Beginne etwas Neues. Mach etwas anderes. Sei mutig. Und du wirst sehen, wie großartig das Leben sein kann. Wie wunderschön und reich.


Katharina Pavlustyk
Katharina Pavlustyk Journalito

Freie Autorin, Bloggerin und Redakteurin im Online-Magazin. Mit einem Klick landest Du auf >>JOURNALITO<<

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    3 Comments

    1. Liebe Katharina,
      als mir das Konzept ‚fake till you make it‘ damals zum ersten Mal über den Weg gelaufen ist, fand ich es eigentlich ziemlich seltsam. Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, dass das funktioniert.
      Mittlerweile weiß ich, dass es manchmal absolut unumgänglich ist, auf diese Weise anzufangen – ich erinnere mich noch an mein allererstes Coaching, das ich gegeben habe. Wenn ich darauf gewartet hätte, bis ich mir absolut sicher bin, das auch wirklich zu können, hätte ich nie angefangen. Doch sobald wir den Sprung wagen, wird es einfacher. Und meist stellt sich später heraus, dass wir doch mehr können, als gedacht. 😉

      Danke für den Impuls!
      Alles Liebe,
      Marie

      • Liebe Marie,

        vielen Dank für deinen Kommentar. Das ist meiner Erfahrung nach das Beste, was man machen kann: ins kalte Wasser springen. Einfach tun.
        Es gibt so viele Menschen, die ein Buch nach dem anderen lesen, sich mehr und mehr Wissen aneignen (was sicherlich gut ist), aber nie anfangen.
        Nur im Tun werden wir besser.

        Liebe Grüße
        Katharina

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