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Zwei Fragen, die Dein Leben verändern

Zwei Fragen, die Dein Leben verändern

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Kennst Du das? Du würdest gerne etwas tun, aber sofort ist diese Stimme in Dir, die Dir sagt: „ich kann das nicht, ich bin nicht gut genug darin, andere können das besser als ich“?

All diese Meinungen, die wir über uns selbst haben: „Ich kann dies oder jenes gut, darin bin ich nicht so gut. Das mag ich, das nicht. Ich bin so und so.“

Aber hast Du Dich mal gefragt, ob wirklich stimmt, was Du über Dich zu wissen glaubst?

Ist es die absolute und unabänderliche Wahrheit über Dich? Oder ist es möglicherweise nur ein aktueller Zustand bzw. ein Fazit aus dem, was Du in der Vergangenheit erlebt hast und welche Schlüsse Du daraus gezogen hast? Wenn Du meinst, dass Du etwas nicht kannst, stammt diese Erfahrung aus vergangenen Situationen und ist somit hinfällig, sobald Du bereit bist diese Annahme loszulassen.

Ich selbst hatte zum Beispiel lange Zeit Ängste (zu fliegen, vor Publikum zu sprechen, öffentlich zu singen,…). Ich hatte mich damit abgefunden, dass diese Dinge eben so sind. Unabänderlich. Wie die Haarfarbe oder die Schuhgröße. Mein Name ist Melanie, ich habe blonde Haare und Flugangst. Punkt.

Natürlich hatte diese Überzeugung einen wahren Gehalt. Bei einem desaströsen Flugversuch nach Bulgarien mit Turbulenzen, die sich gewaschen hatten, wurde meine Annahme ausreichend bestätigt. Und fortan bestieg ich kein Flugzeug mehr. 10 Jahre lang. Ich machte mir keine Gedanken um Urlaube, für die ich hätte fliegen müssen und habe mein Leben auf die Tatsache ausgerichtet, dass Fliegen bei mir eben nicht geht. Pech gehabt. Das Schicksal verteilt die Möglichkeiten und diese war mir eben nicht vergönnt.

Ha, wenn ich heute daran zurückdenke, muss ich schmunzeln. Ich selbst als Opfer der Umstände Andere können das, aber ich nicht. So habe ich lange gelebt und gedacht. Bis ich gemerkt habe, wie sehr mich diese Sichtweise einschränkt. Niemals „richtig Urlaub“ machen zu können, war keine inspirierende Perspektive für meine Zukunft. Und so begann ich mir die Frage zu stellen, ob die Flugangst nicht irgendwie zu überwinden wäre.

Aus einer Tatsache eine Frage zu machen ist der wichtigste Schritt, um eine Lösung finden zu können.

Plötzlich gehen die Gedanken neue Wege, „zufällige Bekanntschaften“, Bücher, die Dir in die Hände fallen, Gespräche, die sich ergeben. Auf ungeahnten Wegen, findest Du Antworten, die neue Perspektiven und Möglichkeiten öffnen. Ich kapierte, dass meine Flugangst in erster Linie eine Angst vor dem Kontrollverlust war. Mein Leben in die Hände eines Piloten zu geben, den ich noch nicht einmal sehen konnte, war mir zu der Zeit nicht möglich. Aber als ich mein Thema erkannt hatte, konnte ich es angehen. Ich konnte mich selbst beobachten und in meinem Alltag sehen, wo ich überall die Kontrolle behalten wollte. In Situationen, die mir nicht so bedrohlich wie ein Flug erschienen, konnte ich wählen die Kontrolle abzugeben und lernte, dass es sich auszahlt. Ich wurde insgesamt entspannter, gewann mehr Vertrauen und konnte immer gelassener mit vielen Situationen umgehen.

Und irgendwann hatte ich das Gefühl: Jetzt könnte ich in einen Flieger steigen.

Am gleichen Tag habe ich mir ein Hin- und Rückflugticket für Mallorca gekauft (und den Last-Minute-Service in Berlin Schönefeld damit ordentlich ins Schwitzen gebracht) und schon ging es los.

Hilfreicherweise bescherte mir das „Schicksal“ zwei Mädels als Sitznachbarinnen, die noch mehr Flugangst hatten als ich. Händchenhaltend und zuspruchmurmelnd war ich demnach in bester Gesellschaft und so sehr damit beschäftigt die beiden abzulenken, dass ich meine eigene Flugangst fast vergass. Nach dem vergleichsweise kurzen und völlig störungsfreien Flug kamen wir bolle stolz auf der Insel an. Sonne, Meer und eine Welt voller Möglichkeiten vor mir. Auch wenn es pathetisch klingt: ich kam am nächsten Tag als neuer Mensch nach Berlin zurück: Nun war ich Melanie, blond und hatte keine Flugangst mehr, die mich davon abhalten könnte die Reiseziele zu besuchen, die ich sehen wollte.

Zwei Fragen, die Dein Leben verändern

Aufgrund dieser Erfahrung, habe ich inzwischen viele weitere meiner Ansichten in Frage gestellt und merke immer wieder, dass ich die Möglichkeit habe zu entscheiden. Ich kann mich entweder mit etwas als Tatsache abfinden, oder es in Frage zu stellen und die nötigen Schritte tun, um künftig eine andere Realität zu erleben.

Daher empfehle ich Dir, wenn Dich etwas begrenzt, stelle Dir ganz ehrlich zwei Fragen, die Dein Leben verändern können:

  1. Stimmt es wirklich, was Du über Dich denkst?
  2. Wie kannst Du es verändern?

Und dann sei offen für die Antworten, die das Leben dir gibt.

Ich sage nicht, dass Du einen unsichtbaren Schalter hast und plötzlich wird alles ganz anders. Aber ich verspreche Dir, dass Du es in der Hand hast Dich selbst zu überraschen. Mach den ersten Schritt und zeig Dir, dass Du vielmehr bist, als die Summe Deiner Gedanken von Dir. Du musst für den ersten Schritt noch nicht einmal an den Erfolg glauben. Tu einfach mal so als ob!

Fake it till you make it.


Melanie Aring - Ideenmanagerin
Melanie Aring Ideenmanagerin

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5 Comments

  1. Hallo Melanie,

    dein Beitrag ist spitze und regt so dazu an, immer wieder unsere eigenen Grenzen zu hinterfragen!

    Ich möchte gern noch die Fragen 1a und 1b einflechten:

    1a) In welchen Situationen ist/war das, was du über dich denkst, hilfreich?

    1b) Wie kannst du bei einer veränderten Denkweise das Ergebnis, sofern du es weiterhin wünschst, alternativ sicherstellen?

    Alles Liebe

    Susi

    • Hallo Susi,
      ganz genau. Unsere tatsächlichen Grenzen sind erfahrungsgemäß ganz woanders, als wir sie vermuten. Oft halten wir das Ende der Komfortzone für die Grenze, dabei geht an dieser Stelle das (spannende) Leben erst los.
      Deine Frage 1a ist wunderbar zur Ursachenforschung. Du hast Recht: Jede unserer Verhaltens- bzw. Denkweisen haben wir deshalb erlernt, weil sie einmal hilfreich für uns war.

      In den letzten Jahren habe ich für mich erkannt, dass mir diese Frage dabei helfen kann, mich selbst besser zu verstehen und gnädiger mit mir zu sein (Ich war nicht „falsch“, sondern hatte einen guten – wenn auch inzwischen nicht mehr gültigen – Grund). Das kann das Loslassen und Verändern sehr erleichtern. Wie war das bei dir?

      Frage 1b kann ich noch nicht ganz greifen. Vielleicht magst du mal ein Beispiel geben?

      Alles Liebe und nächtliche Grüße
      Melanie

  2. Eine perfekt passende Weisheit fazu ist: „Glaube nicht alles, was Du denkst.“. Wenn Du das erst einmal verstanden hast, ist das Infragestellen von sich selbst schon wieder etwas einfacher geworden. Und wenn Du Dir schon die Frage stellst, dann habe auch den Mut zu entscheiden und zu verändern!

    Toller Beitrag, der mir sehr gut gefällt.

    Fussige Grüsse, Jana

    • Liebe Jana, vielen Dank. Das Zitat passt tatsächlich wunderbar. Ich ergänze es oft noch und sage: „glaube nicht alles, was Du denkst – vor allem nicht über Dich selbst.“ Wir irren uns wohl bei kaum etwas so häufig, wie bei dem Bild, das wir von uns selbst haben.

      Viele Grüße
      Melanie

      PS: Deine Website spricht mich sehr an. Da werde ich gleich noch ein bisschen stöbern gehen

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